Drei Spiele standen diesen Samstag an:
Die White Tigers traten an, um die Junioren der Germania Flames zu bezwingen, während die Young Tigers das Turnier mit der Schülermannschaft der Flames sowie dem neuformierten Team der Erftstadt Löwen des LAC Rhein-Erft gewinnen wollten. Nun, auf den Punkt gebracht muss man sagen: Mission gescheitert. Aber es gibt natürlich auch positive Aspekte, gehen wir also auf die einzelnen Spiele ein:

von links nach rechts: Finn, Till, Paul, Julian, Jan, Stefan, Jonas, Maximilian
White Tigers vs. Flames
Im ersten Spiel des Tages verloren die White Tigers gegen die Junioren der Flames mit 4:8. Da der Autor dieses Berichts erst zum Schlusspfiff zugegen war, wird an dieser Stelle nun ein Zeitzeuge gesucht, der seine Beobachtungen in Form eines kurzen Berichtes mitteilen möchte. An 'Beobachtern' mangelte es nicht, also immer ran an die Tastatur. Bericht einfach per email an Richie oder mich senden.
Germania Flames vs. Young Tigers
Der Spielplan sah vor, dass die Young Tigers in den ersten beiden Spielen des Turniers an den Start mussten. Bei einem mitgereisten Kader von 8 Spielern ist somit eine gute Krafteinteilung angesagt. Doch nun zum auf 2 * 12 Minuten angesetzten Spiel:
Das erste Drittel begann wie erwartet: Die Flames spielten sehr offensiv ausgerichtet und störten die Tigers bereits im Spielaufbau in der eigenen Hälfte. Doch die Abwehr der jungen Raubkatzen stand zunächst solide. Immer wieder brachten die Verteidiger den Ball hinter das eigene Tor, um damit mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Eine der wenigen Offensivaktionen führte dann sogar zum Führungstreffer für die Tigers. Julian nutzte die Verwirrung vorm gegnerischen Tor um irgendwie den Ball über die Linie zu befördern. Bis kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes konnten die Tigers das knappe 1:0 halten. Allerdings war dazu auch eine starke Defensivleistung der Angreifer erforderlich. Zwei Minuten vor Halbzeitende war es dann aber soweit. Mit einem verdeckten, halbhohen Schuss netzten die Flames unhaltbar zum Ausgleich ein.
Während die Tigers in der ersten Hälfte noch zu einigen Entlastungsangriffen kamen, lief nach dem Pausenpfiff offensiv rein gar nichts mehr. Die zunehmend körperbetont spielenden Flames setzten sich in der Hälfte der Tigers fest. Dennoch bedurfte es einer etwas kuriosen Situation, um den Führungstreffer zu erzielen. Einen harten Schuss konnte Finn noch abwehren, jedoch stieg der Ball steil nach oben und hinter das Tor auf den Helm eines Verteidigers. Von dort sprang der Ball direkt auf die Kelle eines Spielers der Flames. Bevor Finn den Ball wieder ausmachen konnte, brachte der gegnerische Spieler den Ball von hinten um den kurzen Pfosten ins Netz. Die Entscheidung fiel kurze Zeit später: Finn schien den Schlagschuss der Flames parieren zu können, die linke Beinschiene war rechtzeitig 'ausgefahren'. Jedoch prallte der Ball gegen die Oberkante des Pads und kullerte im Zeitlupentempo über die Linie. In der letzten Spielminute wurde es nochmals brenzlig und unübersichtlich. Ein Gewühl vor dem Tor (mehrere Spieler lagen auf dem Boden) nutze eine Spielerin der Flames, um einen Abpraller aus halbrechter Position hoch einzuschlenzen. Es roch ein wenig nach Torwartbehinderung, jedoch war die Situation zu unübersichtlich, um zu erkennen, ob die Behinderung von einem eigenen oder aber einem gegnerischen Spieler erfolgte. Ist aber auch nicht entscheidend. Letztendlich haben die Flames - das muss man anerkennen - verdient gewonnen.

Der heute etwas zu zahme Tiger

Coach Ingo mit taktischen Anweisungen in der Pause

freunschaftliche Verabschiedung
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